Als flexibles Verpackungsmaterial, das kontinuierlich gerollt und leicht geschnitten werden kann, hängt die Leistung von Rollfolie eng mit dem verwendeten Basismaterial zusammen. Derzeit verwenden die meisten gängigen Rollfilme auf dem Markt Polyolefinharze als Kernrohmaterial, ergänzt durch funktionelle Additive oder Verbundstrukturen, um den umfassenden Anforderungen verschiedener Anwendungsszenarien hinsichtlich Transparenz, Versiegelung, Wetterbeständigkeit und Kosten gerecht zu werden.
Polyethylen (PE) ist eines der am häufigsten verwendeten Grundmaterialien für Rollfolien, insbesondere Polyethylen niedriger -Dichte (LDPE) und lineares Polyethylen niedriger -Dichte (LLDPE). LDPE verfügt über mehr molekulare Verzweigungen, was der Folie hervorragende Flexibilität, Dehnbarkeit und Heißsiegeleigenschaften verleiht. Dadurch eignet sie sich zum Verpacken frischer und gekochter Lebensmittel, die eine schnelle Versiegelung bei niedrigen Temperaturen erfordern. LLDPE verbessert aufgrund seiner linearen Molekularstruktur und der Kurzkettenverteilung die Durchstoßfestigkeit und Reißfestigkeit erheblich und behält gleichzeitig eine gute Wärmesiegelleistung bei. Es wird häufig zum Transport von Gegenständen mit scharfen Kanten oder mit Flüssigkeiten verwendet. Durch Mischen und Modifizieren von PE-Typen mit unterschiedlichen Dichten und Schmelzflussraten können die Steifigkeit und das Heißsiegelfenster der Folie präzise gesteuert werden, wodurch ihre Anwendbarkeit in Kühlketten- und Umgebungstemperaturumgebungen erweitert wird.
Polypropylen (PP) und seine Copolymere werden auch häufig in der Rollfilmproduktion verwendet. PP weist eine hohe Steifigkeit, Hitzebeständigkeit und Transparenz auf. BOPP-Folie, die insbesondere durch biaxiales Strecken hergestellt wird, behält gute Anzeigeeffekte bei und verfügt gleichzeitig über hervorragende Dimensionsstabilität und Barriereeigenschaften, wodurch sie für Backwaren, Süßwaren und andere Anwendungen geeignet ist, die einen hohen Glanz und Feuchtigkeitsbeständigkeit über längere Anzeigedauern erfordern. Random-Copolymer-Polypropylen (RCP) verbessert die Siegelleistung bei niedrigen -Temperaturen-bei gleichzeitiger Beibehaltung der Transparenz und erweitert so den Anwendungsbereich von PP-Rollfolien in Tiefkühlkostverpackungen.
Neben Einzelmaterialanwendungen sind mehrschichtige Co--Strukturen eine gängige Methode zur Verbesserung der Gesamtleistung von Rollfolien. Beispielsweise können Verbundfolien mit PE als Heißsiegelschicht, PP als Zwischenträgerschicht und EVOH oder PA als Sperrschicht mehrere Vorteile in derselben Rolle erzielen, darunter praktische Heißsiegelung, mechanische Festigkeit und Gasbarriereeigenschaften, wodurch die strengen Anforderungen an Haltbarkeit und Sicherheit in der Lebensmittel- und pharmazeutischen Hilfsstoffindustrie der Spitzenklasse erfüllt werden. Solche Verbundstrukturen beruhen auf der Kompatibilität verschiedener Harze und der Abstimmung der Verarbeitungstechniken, um eine starke Bindung zwischen den Schichten sicherzustellen und das Risiko einer Delaminierung auszuschließen.
Um den Umwelttrends gerecht zu werden, werden in den letzten Jahren auch biobasierte Polyolefine (wie Polyethylen aus Zuckerrohr-Ethanol) und biologisch abbaubare Polymere (wie PBAT und PLA) bei der Entwicklung von Rollfolien verwendet. Diese Materialien behalten zwar ein gewisses Maß an Verarbeitungsanpassungsfähigkeit bei, können aber die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen verringern und unter bestimmten Kompostierungsbedingungen abgebaut werden, wodurch ein neuer Weg für das Recycling von Einwegverpackungen entsteht. Ihre Kosten, Hitzebeständigkeit und Barriereeigenschaften müssen jedoch noch weiter optimiert werden, um ihren Substitutionsbereich mit herkömmlichen Polyolefinen zu erweitern.
Insgesamt sind die Hauptmaterialien für Rollfolien PE und PP sowie deren modifizierte Varianten, ergänzt durch Co-Extrusionsverbundstoffe und neuartige bio{1}basierte Materialien, die ein vielschichtiges, anpassbares Leistungsspektrum bilden. Die Materialauswahl erfordert eine umfassende Berücksichtigung der Eigenschaften des Inhalts, der Verpackungsprozesse, der Lager- und Transportumgebungen sowie regulatorischer Beschränkungen, um die beste Balance zwischen Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu erreichen.
